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Kena Hüsers
Die aus Bremen stammende Schriftstellerin und Malerin lebt in der Uckermark.
2019 war sie Kultur-Botschafterin für pro agro und wurde mit ihrem Krimi „Tödliches Insulin“ für den 1. Regionalkrimi-Wettbewerb nominiert. Im selben Jahr gewann Hüsers den 3. Platz der IHK-Cityoffensive für die „Sprachwoche“ in Angermünde. Für die Umsetzung des Events in 2020 bekam sie ein Stipendium. 2018 erhielt Hüsers den Ehm Welk-Literaturpreis.
Weitere Bücher: Mondrausch, Postfaktisch bin ich ne Niete, Miela...
Genres
Kinder- und Jugendliteratur, Kriminalliteratur, Prosa
Fragen an Kena Hüsers
Was hat Sie zum Schreiben gebracht?
In der Malerei kann ich Menschen auf einen Gefühlstrip mitnehmen. In einem Buch kann ich diese Reise ausweiten. Geschichten sind mir sehr wichtig, sie bereichern unser Leben, bringen uns unseren Gefühlen näher, lassen uns nachdenken, weitergehen, träumen und aufwachen. Wir können abtauchen, lachen, mitfiebern und unseren Alltag vergessen. Daher bin ich sehr stolz, eine Geschichtenerzählerin zu sein, die gleichzeitig auch mit Farben und Materialien neue Welten erschafft.
Wen oder was wollen Sie erreichen?
Alle, die Lust auf das Abenteuer "Lesen" haben. Ich freue mich über jeden Menschen, der in meine Bücher eintaucht und sich darauf einlässt. Wenn meine Bücher gefallen, bin ich glücklich.
Welches ist Ihr Lieblingsbuch?
Ich habe kein Lieblingsbuch, ich habe Lieblingsautor*innen: Dörte Hansen, Hermann Hesse, Juli Zeh, Umberto Eco, Maja Lunde, Courtney Miller Santo, Elfriede Jelinek, Benedict Wells, Erich Kästner, Ephraim Kishon. Lyrik: Emily Dickinson und Rainer Maria Rilke.
Wer ist Ihr Vorbild?
Einige Schriftsteller*innen, die ich oben genannt habe. Das heißt nicht, dass ich alles toll finde, was sie geschrieben haben, bin aber vom Schreibstil und den Plots beeindruckt. Von Vorbildern sollte man etwas lernen und das habe ich gewiss bei jeder der genannten Personen.
Haben Sie einen Lieblingsort in Brandenburg, wenn ja, welchen?
Ich finde Brandenburg insgesamt spannend, weil ich immer wieder neue Seiten entdecke. Die Vielfalt beeindruckt mich. Sie nimmt mich ein, schenkt mir Raum, Geschichten, Ideen, Ruhe und Frieden.
Wo können Sie am besten schreiben?
Am Schreibtisch, weil ich dort aufrecht im Schneidersitz sitzen kann. Meine Ideen sammle ich jedoch überall. Deshalb habe ich meist einen Block und einen Füller dabei. Wenn ich in einem Café sitze, schreibe ich gerne mit der Hand. Ab und an schnappe ich mir meinen Laptop und wandere mit ihm durch die Lande, setze mich irgendwo hin und tippe los. Die Plots für meine Geschichten und die Charaktere arbeite ich aber immer mit Füller und Schreibblock aus.
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